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Sommer – Zeit zum Beten

Über Jesu Gebetsleben wissen wir wenig. Es wird immer ein Stück weit ein Geheimnis bleiben, was und wie Jesus gebetet hat, wenn er sich zurück zog – auf den Berg oder in die Wüste „um zu beten“.

Die Psalmen hat er gut gekannt und wird sie, wie jeder fromme Jude, regelmäßig gebetet haben.

Und Jesus empfiehlt uns, dass wir uns ebenfalls zum Gebet einen ruhigen Ort suchen. (Mt 6,6)

Beim Beten geht es nicht darum, dass wir vor anderen gut dastehen, sondern dass jede und jeder den eigenen Weg darin findet. Wir sollen aufpassen, dass wir nicht viele Worte machen und plappern. Vielleicht reicht es auch, einfach einmal still zu sein und Gottes Gegenwart nachzuspüren und hinzuhören? Das geht besonders gut in der Natur. Juni und Juli sind zwei Monate, in denen es lange hell ist und wir hoffentlich viel draußen sein können. Beides sind gute Voraussetzungen, das Stillsein einfach einmal auszuprobieren…?

Wenn wir zum Beten Worte wählen wollen, dann hat Jesus einige, die sich lohnen, für uns zusammen gestellt:

Vater unser

Wir können uns einfach immer wieder den 7 Bitten des Vater unsers anschließen. Vielleicht lohnt es sich im Sommer – an einem ruhigen Ort –einfach einmal abseits in der Sonne das Vater unser Satz für Satz zu sprechen und dabei zu fühlen, was alles in diesen Bitten enthalten ist...?

Jedes bewusst gesprochene „Vater unser“ kann das Gefühl hinterlassen, um alles gebeten zu haben, was zum Leben gebraucht wird. Und wir können ahnen: Gott weiß alles, was wir brauchen. Wir können aufgehoben in den nächsten Tag gehen.

Und eins wissen wir noch: Jesus betete für andere Menschen.

„Simon, Simon, ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt.“ (Lk 22,31)

Gott hat in der Weisheit, auf unser Herz zu bauen, nicht nur seinen Sohn in eine Futterkrippe gelegt, sondern die Kraft der Liebe in jedes Herz. Und diese Kraft fließt beim Beten für andere. Darin besteht die große Anziehungskraft der Fürbitten: Wenn du diese Gebete sprichst, bekommst du eine Ahnung von der ungeheuren Kraft, die im Gebet wirkt. Wer diese Kraft einmal gespürt hat, wird schwer wieder aufhören zu beten. Es ist keine Kraft der gewaltsamen Veränderung. Es ist die Kraft der Liebe, die zu Einzelnen und um die Welt zieht.

Und die verändert zuerst die Betenden und dann…. wer weiß?

Möge unser aller Sommer einer mit besonderen Momenten mit der Begegnung dieser Kräfte sein.

Und uns stärken.

Pastorin Martje Brandt

 

24.12.2017
11:00 Uhr
Familiengottesdienst
24.12.2017
14:00 Uhr
Krippenspiel
24.12.2017
15:30 Uhr
Krippenspiel
24.12.2017
17:00 Uhr
Christvesper
24.12.2017
18:30 Uhr
Christvesper
24.12.2017
23:30 Uhr
Christmette
25.12.2017
11:00 Uhr
Festgottesdienst
26.12.2017
11:00 Uhr
Familiengottesdienst
31.12.2017
17:00 Uhr
Gottesdienst
01.01.2018
15:00 Uhr
Gottesdienst
07.01.2018
11:00 Uhr
Familiengottesdienst